Kennst du Dein System/Programmiersprache/Stack aus dem FF, weißt bis ins Detail, was zu tun ist, und kannst dadurch KI präzise anleiten, kann KI hilfreich sein – tust du das nicht, kannst du nicht beurteilen, ob das, was dir KI gebaut hat gut, schlecht, overengeneered, falsch oder gefährlich ist.
Insgesamt vermisse ich das I in KI, die Intelligenz. In meinen größeren KI Projekten (Scotty KI Chatbot 2024, Team Island AI (inkl. OpenClaw), Woocommerce Produkt-KI-Berater) bislang war KI der Schwachpunkt, sie ist bei der Qualität ihres Outputs nicht gleichbleibend zuverlässig genug und eben nicht so intelligent wie gedacht …und bei unbedarftem Einsatz (OpenClaw, Hermes…) sogar gefährlich.
Weitere Probleme:
THEMENSPECIAL
- „Aber es sollte eigentlich funktionieren“ …zumindest momentan!?..oder?? Kunden, die geblendet von den schönen neuen Möglichkeiten (Marketing, Clickbait, Fomo haben ganze Arbeit geleistet) KI trunken vibecoden, wieder mit dem Lasso einfangen müssen (Erzeugung von overengeneertem KI Slop, wildem Technologie-Potpurri, Dependency-, Wartungs-, Bug-Höllen …) samt stillschweigender Prämisse, dass der Slop, wenn er in Produktion dann doch nicht so funktioniert wie gedacht (wer hätte es gedacht), dann irgendwie die Fachkräfte fixen werden und letztendlich so die Verantwortung dafür übernehmen, implizit – anstatt von vornherein mit offenen Karten zu spielen und ihnen gleich von Anfang an die Planung und Umsetzung überlässt. Beispiel-Fix vor Kurzem: 3-Zeilen Shortcode anstatt 100-Zeilen mu-plugin. Die Lösung war: KI aus, eigener Kopf an. KI hatte sich regelrecht selbst in ihre eigne überkomplexe Lösung „verliebt“ und begann zu rotieren als keine ihrer Fixings zum Erfolg führte ….das muss man als Mensch erst einmal mitmachen.
- Zweifelhafte Projektkommunikation. Hatte ich bislang darauf geachtet mit meinen Kunden kein Fachchinesisch zu sprechen haut es mir jetzt in den KI generierten Mails die IT-Akronyme und eingedeutschten Hype-Begriffe (ohne Witz: mit angehängtem Glossar) in „Bibelstärke“ nur noch so um die Ohren
- Ebenso anstrengend, nervenaufreibend und zeitraubend: Feedback zu geben, wenn KI bei strukturellen Abläufen mal wieder „kreativ halluziniert“ hat und blindlings darauf vertraut wurde, dass das bestimmt schon irgendwie so richtig sein wird, ohne den KI-Output danach auf Plausi zu checken bevor er in die Welt geschickt wird, …warum auch, sonst wäre ja der eigene Vorteil perdu. Da macht das Team z.B. Dinge seit Jahren wie es gut und richtig ist, und im Ablaufplan steht es plötzlich wie aus heiterem Himmel „neu erfunden“, kurz: völlig falsch, und spätestens dann hat sich der Zeitvorteil eines einzelnen bei seinen Teammitgliedern mehrfach invertiert. Gelegentlich, und mit dem notwendigen Abstand, führen solche phantastischen Maschinen-Mails, zumindest bei einem selbst, zu heiteren Momenten …bei weniger Abstand zu richtig Ärger.
- Der Arbeits-Rhythmus von Maschine und Mensch ist zu unterschiedlich, KI-Babysitting/Validating/Fakten-Check von vibegecodedetem KI-Slop anderer extrem anstrengend, zeitaufwendig und unerfüllend, die Gefahr des Ausbrennens ist gegeben
KI von zwei Seiten beleuchtet
Praxiserfahrungen, kritische Einordnung und Learnings aus 3 Jahren Hands-on KI-Experimenten
KI: Du willst ein Haus und bekommst das Schloss von Versaille → Aye Captain! (selbst schuld, wenn....) → KI: Einen Sack Flöhe hüten ist einfacher - KI Fazit, Stand Juli 2026 → AI Slop Deshitify - Dafür sind wir Menschen einfach nicht gemacht → AI Ping-Pong → Team Island - Das erste Bild ....noch ohne Lagerfeuer :-) → Projekt Team Island AI Takeaways und Tipps → Wie würdest Du als KI reagieren? → Superintelligente KI entwischt aus der Flasche → Googdzilla vs KI.ng Kong → Soupaflow in the mix: Calamares on fire ...mit udio AI → Künstliche Intelligenz kauft keine Zahnpasta → Nobelpreisträger Geoffrey Hinton warnt vor Künstlicher Intelligenz → ChatGPT warnt: AGI und die Gefahr der unkontrollierbaren Macht →