KIKI ThemenspecialOK auf die Ohren

Soupaflow in the mix: Calamares on fire …mit udio AI

Auf der Suche nach einer Musik-Quelle für meine WebGL-Szenen und Games bin ich auf udio.com gestoßen. Musik per AI …und ja, zuerst macht es Spaß, dann aber nachdenklich

Wenn ich mir überleg, was für ein Aufwand das früher war mit meinem Hardware- und Software-Musik-Equipment (OK auf die Ohren) und jetzt einfach Prompt schreiben und falls nötig ein bisschen nachtunen….puuuh, und das dann auch noch viel besser und in einem Bruchteil der Zeit.

Es ist schon spannend nach einer Song-Generierung das erste Mal zu hören, was die Maschine aus den Prompt für einen gemacht hat. Auf der anderen Seite: Das Drehen und Schieben an den Reglern und bei der Entstehung eines Titels Teil des Sounds zu sein, hat viel mehr Spaß gemacht. Auch danach, das Gefühl und der Stolz und die Befriedigung etwas geschafft zu haben ist ein ganz anderes. Das hab ich bei einem AI generierten Titel nicht, außerdem ist es aktuell noch eher ein Glücksspiel, es kommt  meistens anders heraus, als wie man sich das vorgestellt hat.

Schöne neue KI-Zeit sag ich da einfach mal und endlich mal auch ein KI-Bereich. der eher Laune macht …zuerst. Wer wissen will, warum ich bei meinen Tests mit udio nachdenklicher geworden bin, hier im direkten Folgeartikel: Künstliche Intelligenz kauft keine Zahnpaste

Vermutlich macht’s die Kombi

In udio ist es auch möglich selbst produzierte Titel hochzuladen und von der AI remixen zu lassen. Das werde ich demnächst mal ausprobieren mit einem der OK-auf-die-Ohren Titel, die noch komplett manuell enstanden sind (hab’s mittlerweile getestet, war aber nicht so, wie ich mir das vorgestellt hab). Oder, die AI als Ideengeber nutzen, und sich dann die interessanten Passagen schnappen und weiter manuell zu einem Titel zu verquicken. Wiederrum auf einer weiteren anderen Seite: Musik zu machen ist eine Kunst und kompliziert und aufwändig und erfordert Übung, Erfahrung und Können …und jetzt. Wer schreiben kann, kann ab jetzt Musik produzieren …lassen.

Hier mein erster Versuch, Calamers on fire. Break Beats, House, Transistor Bass, Reggea Einflüsse gibt es auch ein bisschen und es geht ziemlich ab….die nettesten Passage sind für mich die Reggea-Passagen am Ende des Tracks.

Der Prompt dazu laute folgendermaßen: „Generate a groovy swinging beat, psychodelic, happy, transitor bass, deep bass guitar, fat kick, acid house, break beats, scratch“

Calamares on fire direkt auf udio.com:

https://www.udio.com/songs/8602640c-cc13-4025-926b-69223414b175

Kann’s nur empfehlen mal auszuprobieren:

https://www.udio.com

Weitere AI Musik Generatoren, die ich angetestet habe:

Ein Problem, das in Zukunft noch aufschlagen kann, ist das Urheberrecht. Problematisch für Musik-AIs, die mit öffentlich zugänglichen Titeln trainiert worden sind, wie z.B. Suno, oder Stimmen immitieren, die zu nah an der Stimme eines Künstelers/Künstlerin sind. Dazu spielt es eine Rolle, wer die Rechte an einem AI generierten Stück hat, die AI Plattform oder man selbst. Darauf würde ich achten, dass die Rechte bei einem selbst liegen.

Wer mit Unity und prozedural generierter Musik liebäugelt, dem hab ich hier zwei Links:

Wer mit Javascript sein Glück versuchen möchte:

* Der Text ist 100% HI. Das Aufmacher-Bild ist KI generiert und kann frei verwendet werden.

THEMENSPECIAL

KI von zwei Seiten beleuchtet

Praxiserfahrungen, kritische Einordnung und Learnings aus 3 Jahren Hands-on KI-Experimenten

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Michael Hudault

Michael Hudault: Erstellt seit über 28 Jahren Websites. Leidenschaft für performante, robuste, zuverlässige und wartungsarme Lösungen, Apps, die einem das Leben leichter machen, KI-Workflows, 3D-Game-Development. Fährt ebenso gerne Rad wie er auch an ihm rumbastelt. Solarenergie fasziniert ihn. Spielt Didgeridoo.